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Cacahuatl

Bei den Azteken wurde die Kakaobohne in erster Line als Zahlungsmittel verwendet. Sie nannten sie "cacahuatl" und kannten bereits unterschiedliche Sorten von ganz unterschiedlicher Qualität. Dabei spielte das Gewicht keine Rolle, die Güte allerdings schon.
In dieser Zeit gab es auch Geldwäscher, die die Kakaobohne im Wasser aufquellen ließen und sie einfärbten, um den Wert zu erhöhen.
400 Bohnen entsprachen 1 Zontli, 800 Bohnen entsprachen 1 Xiquipilli und 72 000 Bohnen entsprachen 1 Tercio. Es gab auch noch einige andere Einheiten - sie dienten zur Erleichterung bei Einkauf und Handel.

Und das gab's für die Kakaobohnen:

1 Bohne - 1 Tomate
4 Bohnen - 1 Kürbis
10 Bohnen - 1 Kaninchen
100 Bohnen kostete eine Prostituierte und für 200 Bohnen erhielt man einen Truthahn.